Team


Dimi

Dimi hier. Bildungsdeutsch mit griechischer Migrationsbiographie. Aus Hannover kommend, in Bremen lebend und studierend (Englisch und Religionswissenschaft, gym. Lehramt).

28 Jahre alt und immernoch voll bei der Sache.

Innerhalb meines Studiums, aber natürlich auch privat interessiere ich mich für Popkultur, insbesondere Musik, Serien und Videospiele, und beschäftige mich zunehmend mit Biographieforschung.

Diskursanalyse und Poststrukturalismus werde ich sicherlich im Rahmen dieses Podcasts einbringen. Mit welchen Phänomenen wir uns da befassen werden ist noch offen, wird aber garantiert spannend 😉

 


Marcus

geboren 1983 bei Hannover

männlich, weiß, hetero, Akademikerkind (bürgerlicher Background, das “von” vorm Nachnamen meiner Großmutter wurde irgendwann mal abgeschüttelt), inzwischen Papier-Protestant Mensch

Studium:

  • Religionswissenschaft (Schwerpunkte: Islam, japanische Religionen, qualitativ-empirische Religionsforschung, Religionswissenschaftspädagogik)
  • ev. Theologie (Religionspädagogik, Dogmatik und Judaistik)
  • Philosophie (Anthropologie und europäisch-jüdische Aufklärung/Moderne (Haskala))
  • Islamwissenschaft (sozialpolitische Themen, Nahost/Israel/Palästina, Tafsir)

Meine Interessen liegen überwiegend auf religiösen Traditionen und praktischen Alltagsritualen in Japan (Shintō, Götter und Geistwesen, Schreine, neue Religiöse Bewegungen und Spiritualismus). Religionstopologie (z.B. Wallfahrten), Ritualtheorien sowie Genderthemen, neuerdings aber auch literatur- und Medienwissenschaftliche Theorien sind meine liebsten “Brillen” bzw. “Werkzeuge”.
Dissertation zum Thema “Konstruktion alltagsreligiöser Räume”.
Ich würde gern mehr über postkoloniale Theorien wissen!

Religiöse Biografie:
Römisch-katholisch getauft, Erstkommunion, keine Firmung.
Früh einen Hang zur Philosophie und Theodizee-Problematik entwickelt, dann aber auch “exotischere” Interessen (japanische Kultur, arabische Dichtung, islamische Philosophie)
Heute: keine spezifischen Überzeugungen, gar keine traditionell-religiöse Praxis (Meine Position: wer religiös handelt, ist religiös!), ab und zu begleite ich an Ostern meine Eltern in die Kirche oder verbringe Pessach mit Freunden. Weihnachten ist ein Familienfest.
Am besten beschreibt ein Zitat von Herbert Schnädelbach meinen “Glauben”, der einen Atheismus von Geburt an von einem Atheismus, den man sich durch zweifeln erworben hat, unterscheidet:

Es gibt Leute, die sagen, “ich glaube, dass es Gott nicht gibt.” Mit diesem Atheismus identifiziere ich mich nicht, sondern ich sage nur “ich glaube nicht, dass es Gott gibt”. […] Das ist also keine Anti-Konfession, sondern ich sehe mich als jemand, der eben den Glauben nicht hat, der eben nicht begegnet ist, der eben nicht die entsprechenden religiösen Erfahrungen gemacht hat, dass er sagen könnte: “Ich glaube an Gott”.


Stefan

1983 in Lübeck geboren, mit Migrationshintergrund. Daher wohl auch mein wissenschaftliches Interesse an Migrationsbewegungen. Aber von vorn:

Religionswissenschaftler und Historiker, religiös sozialisiert zwischen kirchenfern-lutherischem Vater und volksfromm-calvnistischer Mutter, Wurzeln in Südost- wie Nordwesteuropa, kulminiert in der schönsten der Hansestädte.

Interessenschwerpunkte sind internationale Migrationsbewegungen in historischer wie aktueller Perspektive, deren museale Präsentation und religionswissenschaftliche Aufarbeitung. Dazu Religion in modernen Massenmedien, in der Populärkultur , allgemein religiöse Gegenwartskultur. Das Museum an sich und als Ort (sozio-/politisch)kultureller Repräsentation. Die Macht der Dinge.

Flattr this!